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2006

2006

Sa. 01.Juli 2006 (Premiere), So. 02./ Mo.03. Juli jeweils 10 und 18 Uhr, g-werk

Nachtsicht

"Aus Messers Schneide"
frei nach dem Roman "Der Herr der Fliegen" von William Golding



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Nach einem Flugzeugabsturz findet sich eine Gruppe Jugendlicher auf einer unbewohnten Insel im Pazifischen Ozean wieder. Zunächst meinen sie, im Paradies zu sein, doch schon bald bedrohen Konkurrenz- und Machtkämpfe den Frieden. Das berühmteste Werk des Nobelpreisträgers William Golding zeigt, wie zerstörerisch sich die triebhafte Seite des Menschen und seine potentielle Gewaltbereitschaft auswirken kann, wenn gesellschaftliche Normen und Tabus außer Kraft gesetzt sind.

Dies ist die erste größere Produktion der völlig neu zusammengefundenen Gruppe NachtSicht, in der sehbehinderte und blinde Schüler der Blista aus den Jahrgangsstufen 6 bis 12 spielen.

"Das Ensemble beweist viel Gefühl und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu den Schwächen des menschlichen Wesens." (OP)

Regie: Karin Winkelsträter / Assistenz: Monika Saßmannshausen und Thorsten Büchner / Fotos: Monika Saßmannshasuen

 


 

Premiere 25. Mai 2006, 18 Uhr, Hessisches Landestheater

Gruppe des Hessischen Landestheaters

"Die Unschuld der Raubvögel"


nach einer wahren Geschichte

Chicago 1924: Richard Loeb und Nathan Leopold, zwei hochintellektuelle Studenten aus schwerreichen Familien begehen ohne ersichtlichen Grund einen brutalen Mord. Die Öffentlichkeit ist schockiert als die beiden jugendlichen Mörder des Verbrechens überführt werden, doch scheint die Tat auf ihre Psyche keinen Einfluss genommen zu haben.

Aus einem der berühmtesten Mordfälle der amerikanischen Rechtsgeschichte hat John Logan durch eine moderne filmschnittartige Dramaturgie ein spannendes Theaterstück voll psychologischer Dichte gemacht. „Dies ist eine Liebesgeschichte." (John Logan)

"Die große Aufmerksamkeit, die der Fall erregt, wird stimmungsvoll mit Collage-artig vorgetragenen Meldungen und Schlagzeilen der amerikanischen Presse in Szene gesetzt." (OP)

Regie: Barbara Schwarz

 



So 14./So 21. Mai 2006 um 19.30 Uhr, Waggonhalle


gedankenrausch


"Der Menschenfeind"


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Wie kann eine Komödie, die Molière im Jahre 1666 schrieb und uraufführte heute noch aktuell sein?
Und was überhaupt ist komisch daran, eine Figur an der Gesellschaft scheitern zu sehen?
"Wie wird man zum Menschenfeind, ist das angeboren oder erworben, Schicksal oder Verschulden? Wenn Verschulden, wessen Verschulden? [...] Soll der Einzelne zurück gewonnen werden oder soll womöglich die ganze Gesellschaft ihm folgen, seine Lösung, seine Losung akzeptieren?"

Molière stellt diese Fragen 1666 seinem Publikum, Enzensberger überarbeitet den Stoff 1979 in einer modernen Übersetzung und 2006 beschäftigen uns dieselben Fragen noch immer.

Regie: Sina Burghard, Lars Burghard




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