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Performance 2014

Die Performancegruppe 2014 setzt sich zusammen aus:

Lou Meckelnburg, Gouine Fährmann und Silke Fuchs von Theater GegenStand

Ilona Schuhmacher und Ilona Horn aus der Perfomancegruppe 2012

Cindy Choi und Karin Winkelsträter von ACTeasy Jugendtheaterclub

 Ilona Schumacher* Lou Meckelnburg *Silke Fuchs *Gouine Fährmann *Cindy Choi *Ilona Horn

  

Gemeinsam haben wir uns auf die Suche gemacht, nach Frauen, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag hätten oder haben und wenn möglich sogar einen Bezug zu Hessen hatten. 

Wir haben ihrem Leben, ihrem Er-leben, ihrem Fühlen und Sein nachgespürt in Biographien, Tagebüchern, Briefen, Filmen und Fotografien.

Herausgekommen ist ein betörender Reigen aus Texten, Tänzen, Szenen, Liedern, ein atmosphärisches Spiel mit Gedanken und Situationen – hauptsächlich aus einer Zeit, in der Krieg, Hunger und Tod allgegenwärtig waren, aber genauso auch Mut, Kampfeswille und immer wieder die Liebe...

 

 

 

Und diese vierzehn Frauen aus dem Jahrgang 1914 haben wir uns ausgesucht – Frauen, die das Klischee der sittsamen Hausfrau nicht erfüllen wollten, die sich einmischten und für das kämpften, was ihnen im Leben das Wichtigste war …
jede auf ihre Weise:

 

Noor Inayat Khan

* 1. Januar 1914 in Moskau
 † vermutlich 13. September
1944 im KZ Dachau

Noor-un-Nisa Inayat Khan
 indische Prinzessin, Musikerin, Kinderpsychologin, Geheimagentin

Sie machte ihre Ausbildung in einer englischen Spezialeinheit, der SOE, die von Churchill ins Leben gerufen wurde. Die Aufgaben der SOE bestanden in Sabotageaktionen hinter den feindlichen Linien sowie in der Unterstützung und Versorgung von lokalen Widerstandsgruppen in den von den Deutschen besetzten Ländern. Churchill selbst beauftragte die SOE, Europa in Brand zu stecken.

Die SOE nutzte neben konventioneller Ausrüstung und Waffen eine Vielzahl eigens für den Sondereinsatz hergestelltes Material. Viele kreative Wissenschaftler waren mit der Erfindung neuartiger Geräte beschäftigt, darunter handliche Funkgeräte und Explosivgeschosse mit Zeitzünder, klein wie ein Schreibstift. Außerdem geräuscharme Handfeuerwaffen, sowie das für Fallschirmspringer nutzbare faltbare Miniaturmotorrad und Miniaturtauchfahrzeuge. Ihre Fantasie ging sogar so weit, Tretminen zu konstruieren, die wie Pferdemist oder tote Ratten aussahen.

Noor Inayat Khan landete am frühen Morgen des 17. Juni 1943 zusammen mit zwei weiteren SOE-Agentinnen, mit Fallschirmen in der Nähe von Angers. Unter dem Tarnnamen „Madeleine“ und mit einem gefälschten Ausweis auf den Namen „Jeanne Marie Regnier“ sollte sie von Paris aus als erster weiblicher SOE-Funker für einen britischen Agentenring arbeiten. Sie wird mit ihren eigenen unkonventionellen Mitteln zur erfolgreichsten Funkerin der SOE und der Résistance.

Sie wollte etwas leisten für diese Welt - etwas Wesentliches, Großes… und hat sich letztlich doch „nur“ opfern können…  

"Wie kann man spirituelle Moral predigen,
wenn man gleichzeitig Menschen aufgrund von
Hautfarbe oder Rasse ausgrenzt?"
  

 

Esther "Etty" Hillesum

* 15. Januar 1914 in Middelburg
† 30. November 1943 im KZ Auschwitz-Birkenau

Esther Hillesum, niederländisch-jüdische Lehrerin und NS Verfolgte  

Etty studierte an der Amsterdamer Universität slawische Sprachen und Psychologie.

Julius Spier war gebürtiger Berliner, Psychoanalytiker und Begründer der Psycho-Chirologie - der Kunde von den Handlinien.
Etty ließ sich anfangs von ihm behandeln; sie wurde seine Freundin und Geliebte.

Ihr Tagebuch beginnt 1941, als Holland bereits ein Jahr unter deutscher Besatzung lebt. Es endet 1942, als Etty sich aus freien Stücken ins Zwischenlager Westerbork in die Abteilung „Sociale verzorging doortrekkenden“ (Soziale Versorgung Vorüberziehender) versetzen ließ. Sie wollte die internierten Menschen während der Vorbereitung auf ihre Deportation unterstützen. Vor allem aber wollte sie das Schicksal ihres Volkes teilen. Aus diesem Grund schlug sie auch wiederholt Angebote und Hilfen aus, um unterzutauchen.

1943 wurden sie, ihre Eltern und ihre Brüder nach Polen deportiert, niemand überlebte.  Aus dem Fenster der Eisenbahn warf sie eine Postkarte auf der unter anderem stand: „Wir haben das Lager singend verlassen.”

Vor allem die Schriften von Etty waren uns Inspiration und Anlass für dieses Projekt.
Ihre unerschütterlich positive Haltung zum Leben und ihre Überzeugung, dass wir das Böse in der Welt nicht ausrotten können, aber jeden Tag in uns selbst, haben uns sehr beeindruckt.

In Berlin Charlottenburg gibt es einen sogenannten „Stolperstein“ zum Gedenken.  

"Ich will Wörter schreiben, die sich organisch in ein großes Schweigen fügen, nicht Wörter,
die nur dazu bestimmt sind,
das Schweigen zu übertönen und zu zerstören." 

 

Georgia van der Rohe

* 2. März 1914 in Berlin
† 10. Dezember 2008, ebd.

gebürtige Dorothea Mies

deutsche Tänzerin,  Schauspielerin und Filmregisseurin  

Sie wuchs im Umfeld von Walter Gropius, Lyonel Feininger, Paul Klee, Oskar Schlemmer und Wassily Kandinsky auf, besuchte das Tanzinternat von Isadora Duncan im Park von Sanssouci, machte ihr Abitur im Bodenseeinternat Salem und startete ihre künstlerische Karriere in den 1930er-Jahren als Tänzerin bei der Künstlerin Mary Wigman.

Ihre Ehe mit dem sehr katholischen Intendanten des Regensburger Stadttheaters liest sich wie ein Albtraum. Aber Georgia war 28 Jahre alt und wollte unbedingt ein Kind haben. Und er war der erste unverheiratete Mann. Sie trennten sich zwar, aber scheiden ließ er sich bis zu seinem Tod nicht. Dass der zweite Sohn nicht sein eigener, sondern der von Felix Klee war, hat er nie erfahren.

Mitte der 1960er-Jahre drehte Georgia als Regisseurin eigene Filme über Klee, Kandinsky und - ihren Vater.

Als Georgia sechs Jahre alt war, verließ ihr Vater, der weltbekannte Architekt Mies van der Rohe, die Familie. Als 80-Jähriger bat er sie erstmals um einen gemeinsamen Urlaub. Für beide das erste mal, dass sie sich wirklich als Vater und Tochter begegneten.

In den 1970er-Jahren siedelte sie nach New York über und war als Dokumentarfilmerin in Mexiko, Russland und China tätig.  

"Welch eine Macht, ein tausendköpfiges Publikum in der Hand zu halten,
es weinen zu lassen, in atemloser Stille zu halten oder zum Lachen zu bringen!"
 

 

Lore Krüger

* 11. März 1914 in Magdeburg
† 3. März 2009 in Berlin

Lore Ottilie Krüger, geb Heinemann

deutsche Widerstandskämpferin
Dolmetscherin,  Übersetzerin und Fotografin

 Lore Krüger emigrierte 1933 nach England, dann über Spanien, Frankreich, Mexiko nach New-York.

Sie wurde Mitarbeiterin der antifaschistischen Zeitung "The German American" und ging 1946 nach Ostberlin, wo sie lange Jahre für den neu gegründeten "Aufbau-Verlag"  als Übersetzerin tätig war.

Sie übersetzte u.a. die Briefe aus dem Totenhaus von Ethel und Julius Rosenberg und Werke von Mark Twain, Robert Louis Stevenson und Daniel Defoe ins Deutsche. Die Ausgabe von Tom Sawyer in der Übersetzung von Lore Krüger von 1954 die weitverbreiteste.

Fotografisch dokumentierte sie die Stationen ihres Lebens und schuf einzigartige, historische Dokumente.
Ihre Bilder geben nicht nur einen Einblick in das Leben europäischer Intellektueller im Exil, sondern auch einen seltenen, persönlichen Blick
auf die politischen Ereignisse jener Zeit. 

Bis 2005 war sie in der DRAFD (Deutsche in der Résistance) und im Bund der Antifaschisten tätig. Außerdem ging sie in Schulen und versuchte, ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu vermitteln, auch in Frankreich und Belgien. 

"Man darf niemals die Hoffnung aufgeben, nur der Tod ist endgültig." 

 

 Marguerite Duras

* 4. April 1914 in Giafịnh bei Saigon, Vietnam
† 3. März 1996 in Paris

Marguerite Donnadie, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin

 Sie studierte Jura, Staatswissenschaften und Mathematik. Im Zweiten Weltkrieg war sie Mitglied der Resistance, ihr Ehemann Robert Antelme, wurde in ein deutsches Konzentrationslager deportiert.


Nach dem Krieg arbeitete sie als Journalistin und trat der Kommunistischen Partei bei.
Ihr Protest gegen die Behandlung von Schriftstellern in der Sowjetunion,
führte 1950 zu ihrem Parteiausschluss.
Marguerite Duras akzeptierte keine Gesetze; sie verlangte kompromisslos Freiheit und versuchte nicht, die Unvereinbarkeiten in ihrem Leben in eine Reihe zu zwingen. Sie gilt als eine der wichtigsten französischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts, schrieb zahlreiche Dramen und Drehbücher ("Hiroshima mon Amour", 1959) und führte sogar Regie.
 

Yann Andréa ist 30 Jahre jünger als Marguerite Duras und ein großer Bewunderer ihrer Texte, verliebt sich in ihr Wort, liest alles, was er von ihr finden kann. Fünf obsessive Jahre lang schreibt er ihr täglich Briefe, ohne je Antwort zu bekommen. Als er aufgibt, lädt sie ihn zu sich ein.
Nun folgt die unmögliche Geschichte einer utopischen Liebe. Yann Andréa zieht bei Marguerite Duras ein. Er ist für sie die letzten 16 Jahre ihres Lebens Muse, Sekretär, Geliebter und Pfleger.

Obwohl die Schriftstellerin von Krisen, Ambivalenzen, Zweifeln und schmerzlichen Rückfällen in die Alkoholabhängigkeit heimgesucht wird, inspiriert sie ihr junger Geliebter dennoch zu einem ihrer größten Erfolge: „Der Liebhaber“. 

"Ich glaube, dass die Einsamkeit banal wird, dass sie auf die Dauer
gewöhnlich wird und das - ist ein Glück."
   

 

Lili Hahn

* 10. April 1914 in Frankfurt/Main
geb. Scholz
Lebensdaten nach 1979 unbekannt

Deutsche Journalistin und Tagebuchschreiberin

 Lili Hahn wurde in großbürgerliche Verhältnisse geboren. Mit der Machübernahme durch die Nazis änderten sich die Lebensverhältnisse für die Familie schlagartig, da Lilis Mutter Jüdin war. Als Tochter eines angesehen Frankfurter Arztes versuchte Lili während der zunehmenden antisemitischen Verfolgungen auch immer wieder Menschen zu helfen. Mit ihrem Vater stellte sie ärztliche Atteste aus, die Juden/Jüdinnen vor ihrem Abtransport in die KZ's retten sollten.
Durch ihren unermüdlichen Einsatz gelang es ihr auch, ihre Mutter vor der tödlichen Deportation zu retten. Allerdings zu einem hohen Preis: jeden Tag lief sie durch die Trümmer des zerstörten Frankfurts in die Wohnung des lokalen Gestapo-Führers, der auch zuständig war für die Erstellung der jüdischen Transportlisten. Dort ertrug sie Vergewaltigungen und Demütigungen, damit ihre Mutter am Ende Listen blieb.

Ihre Tagebuchblätter beschränken sich zwar auf das was Lili Hahn selbst erlebte, auf ihre Begegnungen, Gespräche und kleinen politischen Handlungsversuche. Doch diese Mosaiksteine können zusammengesetzt als Zeitgemälde gelesen werden, in dem die Ambivalenz von fanatischer Zustimmung und Verharmlosungsversuchen der Menschen als auch die Verschränkung von Massenwohlfahrt mit antisemitischen und rassistischen Ausschlüssen und Verfolgung sichtbar werden. Beeindruckend ist auch die politische Klarheit, mit der sie und ihre FreundInnen bereits in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Machtergreifung die tödliche Zerstörungskraft dieses Regimes erahnten und benannten und wie diffizil deren Urteil der politischen und internationalen Lage sich darstellte.

Nach Kriegsende wanderte Lili Hahn in die USA aus, mit einem Ehemann, dessen echter Name nicht überliefert ist. Anscheinend hielt sie noch einige Jahre an US-Universitäten Vorträge zum Thema Nazideutschland, aber ihre Spur verliert sich. 

"Ich persönlich habe den Krieg gewonnen,
aber den Frieden verloren, denn ich kann mir
keine Zukunft mehr vorstellen
."    

 

Gretel Bergmann

* 12. April 1914 in Laupheim

eigtl. Margaret Bergmann-Lambert

deutsche Leichtathletin 

Gretel war eine vielseitig begabte Sportlerin.
In den 30er-Jahren war sie die große jüdische Hoffnung. Doch die Nazis nahmen ihr die Chance
auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen 1936.

Im folgenden Jahr wanderte Bergmann nach Amerika aus, wo sie sich zunächst mit Gelegenheitsarbeiten ihren Unterhalt verdiente. Sie putzte und bügelte, lernte sich selbst als Krankengymnastin an, arbeitete für Ärzte. "Jede Menge dicke Frauen", sagt sie, "die einzige, die abnahm, war ich." Aber Gretel Bergmann trainierte auch wieder. Sie wollte zu den Olympischen Spielen 1940 und dort Gold holen - für die USA und gegen die Nazis. Zwei Mal wurde sie auch in den USA Meisterin im Hochsprung und war auf dem besten Weg dazu, ihre Revanche für die Demütigung von Berlin zu bekommen.
Doch dann kam der Zweite Weltkrieg. "Hitler hat mich ein zweites Mal gekriegt", sagt sie heute.

Ihr Mann Bruno Lambert, ein  aus Deutschland stammender Arzt, den sie 1937 geheiratet hatte starb 2013  mit 103 Jahren. Gretel lebt zurückgezogen in New York, im Stadtteil Queens.

2012 wurde sie in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. 

"Wenn ich mir heute die Welt ansehe, bekomme ich Wut.
Warum hören sie nicht endlich damit auf?"
    

 

Orli Wald

* 1. Juli 1914 in Bourell bei Maubeuge
† 1. Januar 1962 in Ilten bei Hannover

 Orli (Aurelia) Wald, geb. Torgau, gesch. Reichert.
Kommunistin, Widerstandskämpferin und NS-Verfolgte.

 Haftstrafe im Frauenzuchthaus Ziegenhain wegen Hochverrates, davon über 4 Jahre in Einzelhaft. Dann KZ Ravensbrück und Birkenau...

Dort gelang es ihr als "Lagerälteste" im Häftlingskrankenbau durch Verstecken und Austauschen von Krankenakten, unter ständiger Gefährdung ihres eigenen Lebens, Mitgefangene vor dem Tod in der Gaskammer zu retten, weshalb sie auch als „Engel von Auschwitz“ bezeichnet wurde.

Mit autobiographischen Kurzgeschichten versuchte sie die traumatischen Erlebnisse der KZ-Haft zu bewältigen. Das gelang ihr jedoch nicht. Sie litt unter Depressionen und Angstzuständen, war körperlich durch die Lungen-TB schwer angeschlagen und abhängig von Psychopharmaka. Als 1961 der Prozess gegen Adolf Eichmann beginnt, bei dem auch Orli aussagen sollte, wird alles wieder aufgewühlt. Sie starb in einer psychiatrischen Klinik nach einem Kollaps durch hochdosierte Sedative…

Im Jahre 2007 wurde in Hannover eine Straße nach ihr benannt.  

"Ich kann Auschwitz nicht vergessen. Ich sehe noch immer die brennenden Kamine und die Kinder,
die in das offene Feuer geworfen werden.

Ich habe vergebens gekämpft…

Wofür lebe ich noch?"
 

 

Unity Mitford

* 8. August 1914 in London, England
† 28. Mai 1948 in Oban, Schottland

Unity Valkyrie Mitford

Tochter eines britischen Adligen, Cousine von Clementine Churchill, der Ehefrau von Winston Churchill,

Studentin und Nationalsozialistin  

Sechs Schwestern aus altem Adel. Eine schöner als die andere und eine verrückter als die andere. Unity war blond, blauäugig, 1,80 groß, intelligent und eine strahlende Schönheit.

Gar zu gern wäre sie die Frau oder wenigstens Freundin des „Führers“ geworden. Doch der bevorzugte das „Tschapperl“ (Dummchen) Eva Braun. Trotzdem verbrachte Mitford viel Zeit mit Hitler, unter anderem einen Sommer auf seinem Berghof.

Die Verzauberung durch ihn und seine "wunderbaren" und "himmlischen" Taten war total, und England konnte vor ihr nur als Partner dieses reinrassigen neuen Deutschlands bestehen. Als sie den britischen Botschafter in München mit dem Hitlergruß begrüßte, forderte dieser sie auf, ihren Pass abzugeben.

Nach der Kriegserklärung von England versuchte sie, sich zu erschießen, starb jedoch erst 9 Jahre später an den Folgen der im Kopf verbliebenen Kugel. Geistig auf den Stand einer 9jährigen zurückgefallen, inkontinent und auf Hilfe angewiesen, blieb sie bis zum Ende ihres Lebens ein Pflegefall in der Obhut ihrer Mutter.

„Wir denken voller Vorfreude an den Tag, wo wir mit Macht und Autorität werden sagen können:
England für die Engländer! Raus mit den Juden!
 

Mit deutschem Gruß. Heil Hitler, Unity“     

 

Gerda Johanna „Jo“ Werner

 * 28. August 1914 in Offenbach

 † 14. August 2004 in Oberursel

geb. Heiser

Malerin und Kunstlehrerin, Modell für die Eiche pflanzende Frau der 50 Pfennig Münze 

Für die neuen 50-Pfennig-Stücke wurde ein Motiv gesucht, das den Wiederaufbau Deutschlands verkörpern und die Leistung der Wiederaufbau-Frauen würdigen sollte. 

Richard Martin Werner reichte einen Vorschlag ein, der aus Aktzeichnungen seiner damals schwangeren Frau entstand, die er auf der Münzvorlage jedoch mit einem fast durchsichtig erscheinenden Kleid überdeckte. Sein Entwurf wurde angenommen, was er jedoch nicht mehr erlebte. Das 50 Pfennig Stück galt als die beliebteste deutsche Münze, von der insgesamt fast 3 Milliarden Stück geprägt wurden. Außerdem ist sie die einzige Kursmünze der Bundesrepublik, auf der eine Frau abgebildet ist. Bis in die 80er Jahre wusste niemand, dass die Frau auf der Münze ein lebendiges Vorbild hatte. Dann fand ein Journalist heraus, wer die Frau auf dem 50-Pfennig-Stück ist.

Gerda Werner wurde nun zu zahlreichen Rundfunk- und Fernsehsendungen eingeladen und auch anlässlich der Einführung des Euro immer wieder zur Entstehung der 50-Pfennig-Münze interviewt. So wurde ihr, neben ihrem Wirken als Künstlerin und Kunstlehrerin, im hohen Alter noch Anerkennung und Ruhm zuteil, den sie bescheiden und dankbar annahm.

Ende der 1990er Jahre gingen - vor allem von Hessen - mehrere, teils lokal, teils entwicklungspolitisch und international angelegte 50-Pfennig-Sammelaktionen aus, die unter Umweltschutz-Gesichtspunkten das Anpflanzen von Bäumen finanzierten -im Gedenken an die "Kulturarbeiterinnen" und die "Trümmerfrauen" und auch zu Ehren Gerda Jo Werners. 

 Die Baum pflanzende Frau ist ein wunderbares Symbol für das Leben." 

 

 

Felicitas Kukuck

* 2. November 1914 in Hamburg,

4. Juni 2001 ebd

geb. Cohnheim umbenannt in Kestner

Komponistin, Flötistin, Pianistin, Chorleiterin, Musiklehrerin, Herausgeberin

 Sie war u.a. Schülerin von von Paul Hindemith und Gottfried Wolters. In über sechs Jahrzehnten hat Felicitas Kukuck ein reichhaltiges Werk geschaffen und dabei einen sehr eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt.

Ihr Lieblingslied "Es führt über den Main" in einer Aufnahme von 1957 von ihr gesungen und gespielt am Cembalo erinnert sogar an die sich in den 60ern entwickelnde psychodelische Rockmusik.

Für Laien gute Musik zu schreiben betrachtete sie als Herausforderung, komplexe Klänge waren kein Selbstzweck, sondern Ausdruck in Töne gefasster Bedeutung.

Von 1971 bis 1981 unterrichtete sie Musik an einer Schule für Tanz und tänzerische Gymnastik und schrieb ihren Schülerinnen für deren Abschlussprüfungen Kompositionen auf den Leib.

Auch im Alter von 86 Jahren komponierte sie noch täglich... eine Vielzahl ihrer Werke werden heute von Musikschaffenden interpretiert.

Etliche Gedichte, u.a. von Joseph von Eichendorff haben ihre musikalische Untermalung erhalten,
die ganze Bandbreite der Gefühle, von denen die Gedichte sprechen, findet sich wieder in ihrer Tonsprache.

Musik war für sie Kommunikation, und es waren, wie sie selbst einmal sagte, „die Worte“, die sie „entzünden.“ 

"Wir lebten, nichts anderes galt… und es gab auch keine anderen Werte oder Wertmaßstäbe als das Leben selbst."  

 

Hedy Lamarr

* 9. November 1914 in Wien, Österreich
† 19. Januar 2000 in Altamonte Springs, Florida, USA

eigtl. Hedwig Eva Maria Kiesler

Schauspielerin und Erfinderin

 war u.a. verheiratet mit dem Waffenfabrikanten Fritz Mandl, dem Musiker und Bar-Besitzer Teddy Stauffer und dem Schauspieler John Loder


Ihr Leben war eine Achterbahn, die am Ende nur noch bergab fuhr. Das goldene Gefängnis ihrer ersten Ehe, ihre Flucht nach Amerika, die Begegnungen mit Louis B. Mayer und Charles Boyer, die Affären mit Charlie Chaplin und Howard Hughes, ihr nymphomanisches Verhältnis zum Sex, ihr unbändiger Ehrgeiz, der sie oft die falschen Entscheidungen treffen ließ: so schlug sie z.B. die Hauptrolle in "Casablanca" an der Seite von Humphery Bogart aus!

Ihre Wut auf die Heuchelei, das Geschachere um Rollen, die Arroganz der Studio-Bosse, die sie in die Tablettensucht trieben... Ihre Schreianfälle. Ihre Schläge. Ihre Verzweiflung. Sie war viel zu früh völlig am Ende.

Ihre letzten Schlagzeilen in den Skandalblättern machte sie 1966 mit Ladendiebstählen in L.A. -
Sie war der Meinung, die Welt wäre ihr etwas schuldig geblieben.
Durch zahlreiche Schönheits-OPs versuchte sie vergeblich das zu erhalten, was sie berühmt gemacht hatte. In den letzten Jahrzehnten wagte sie sich gar nicht mehr in die Öffentlichkeit.

Als sie 1990 in Washington einen Preis für ihre Erfindung des "Frequency Hopping" entgegen nehmen sollte, schickte sie ihren Sohn mit einer Tonbandaufnahme ihrer Dankesrede.   

"Was immer ich gemacht habe, geschah aus Liebe, andere haben es für Geld gemacht." 

 

Liana Millu

* 21. Dezember 1914 in Pisa, Toskana
† 6. Februar 2005 in Genua

Italienische Schriftstellerin,  Partisanin, frühe Feministin und  NS Verfolgte

 Nach dem frühen Tod ihrer Eltern, kam Liana in die Obhut ihrer Großeltern, die gläubige Juden waren. Sie war im Widerstand aktiv und wurde deportiert. Nach der Befreiung kehrte sie nach Italien zurück und arbeitete als Grundschullehrerin und Journalistin. Außerdem war sie viele Jahre bei der Organisation ANED, der Vereinigung ehemaliger italienischer Deportierter tätig und bekleidete wichtige Positionen.

Den Historikern und Wissenschaftlern wirft Liana Millu vor, dass sie die speziell weiblichen Aspekte des Lagerlebens noch nicht ausreichend beachtet haben, das doch so viele Unterschiede zu dem der Männer aufwies. Für sie war das Entscheidende,  dass die Frauen versuchten, dem Lagerleben den Anschein von Normalität zu geben und einfach nur das Naheliegende taten, ohne von einer vorgegebenen Ideologie oder einem fernen politischen Ziel geleitet zu sein. 

„Man braucht immer einen inneren Zufluchtsort, wo man eine Vorstellung von den Dingen bewahren kann,
die das Leben
lebenswert machen.“  

 

Billy Tipton

* 29. Dezember 1914 in Oklahoma City
 † 21. Januar 1989

 geb.  Dorothy Lucille Tipton

US-amerikanischer Jazzpianist und –saxophonist, Entertainer, Bandleader und Musikagent 

Dorothy, die nach dem Scheitern der elterlichen Ehe bei ihrer Mutter lebte, musste Geld verdienen. Doch außer Klavier und Saxophon hatte sie nichts Sinnvolles gelernt und der Musik galt ohnehin ihr Hauptinteresse. Doch im Musik-Business hatte sie als weiße Frau keine Chance. Ihr hätte allenfalls eine Karriere als Ehefrau, Klavierlehrerin oder bestenfalls Konzertpianistin offen gestanden.

So schlüpfte sie in Männerkleider, wurde zu Billy und konnte fortan in Bands spielen, auf Tour gehen und im Radio auftreten. Sie schafft es vor allem deshalb, als Mann durchs Leben zu kommen, weil sie Erwartungen erfüllt und damit freilich auch entlarvt: Wer Autos reparieren kann, gerne Rasen mäht, mit Werkzeug umgehen kann, viele Freundinnen hat und Pfeife raucht, entspricht Normen, die in unserer Gesellschaft generell als männlich gelten und muss darum ein Mann sein. Einige frühe Musikerkollegen von Billy wussten sehr wohl, dass er eine Frau war, die sich als Mann anzog. Weil sie aber Billys musikalische Fähigkeiten schätzten und sie das war, was als "guter Kumpel" oder "feiner Kerl" gilt, machte niemand ein Problem daraus. In der Musikerszene war eben alles ein wenig freier, als sonst in den prüden 30er - 60er Jahren.

Mit seiner letzten, der 5. Ehefrau wurde er/sie "Vater" von 3 Adoptivsöhnen und starb 75jährig an einem Geschwür, das er/sie nicht behandeln ließ, aus Angst das wohlbehütete Geheimnis preisgeben zu müssen. 

"Some people might think, I´m a freak or a hermaphrodite. I´m not. I´m a normal person"  

 

Irina Sebrowa

1914 - 2000

Heldin der Sowjetunion 

Viele Frauen meldeten sich – wie Irina - im Zweiten Weltkrieg zum Dienst an der Waffe, um ihre Heimat gegen die deutschen Aggressoren zu verteidigen, insgesamt 800.000 bis eine Million Sowjetbürgerinnen, manche waren kaum volljährig. 

Und sie dienten keineswegs nur als Krankenschwestern oder Flakhelferinnen, sondern als Panzerfahrerinnen, Scharfschützinnen und Fallschirmjägerinnen. Oder als Kampfpilotinnen.  

Die Sowjetunion war die erste Nation, die es Frauen erlaubte, Kampfbomber zu fliegen, aus der Luft zu töten. Drei weibliche Fliegerregimenter gab es innerhalb der Sowjetarmee, am berühmtesten wurden die "Nachthexen" des 588. Flieger-regiments, die sich einen mörderischen Ruf erflogen. Sie schlugen zu, sobald die Dunkelheit hereinbrach, präzise, gnadenlos, aus dem Nichts kommend. Denn die Tod bringenden Fliegerinnen waren in der Schwärze der Nacht nicht nur unsichtbar, sondern auch nahezu lautlos:

Tief über dem Boden glitten die leichten Po-2-Maschinen dahin, drosselten beim Anflug auf den Feind noch den Motor - und gaben erst wieder Gas, wenn sie ihre Bombenlast ausgeklinkt hatten. Wenn die deutschen Soldaten das Surren der "Nähmaschinen" hörten, war es schon zu spät.

 

 

Und hier unsere restliche Auswahl der Frauen, geboren 1914 ...

Margarete (Gretl) Schörg

* 17. Januar 1914 in Wien; † 4. Januar 2006 ebd.

Österreichische Operettensängerin und Schauspielerin.

Filmpartnerin von Johannes Heesters und Romy Schneider

Margrit Rainer

* 9. Februar 1914 Zürich; † 10. Februar 1982 ebd.

gebürtig Margrit Rosa Sandmeier;

Schweizer Schauspielerin und Kabarettistin, Cabaret Cornichon

Margarete Mewes

* 14. Februar 1914 Fürstenberg/Havel; † 12. Dezember 1998 Soest

Aufseherin im KZ Ravensbrück

„Ich habe keine Schuld. Für die Verbrechen der mir völlig gleichgültigen und verhassten SS kann ich, als dumme unbedeutende Person nicht verantwortlich gemacht werden.“ 1952 wegen "guter Führung“ entlassen.

 

Marguerite Bervoets

* 6. März 1914 Wien; † 7. August 1944 Wolfenbüttel

belgische Widerstandskämpferin

Else Ehrich

* 8. März 1914 Bredereiche; † 26. Oktober 1948 Lublin

deutsche SS-Aufseherin in verschiedenen Konzentrationslagern.

Wegen Misshandlungen von Häftlingen in Majdanek und Ravensbrück

zum Tode durch den Strang verurteilt.

Anneliese Löffler

* 22. März 1914 Münster; † 21. Juli 2000 Köln

deutsche Fotografin

Unzählige Abdrucke in Fachbüchern, Tanzzeitschriften und Ballettkalendern, Studien aus dem Alltagsleben sowie Sach- und Architekturaufnahmen belegen ihr Können

 

Leonie Renoldi

[1914-2004] Tänzerin, Ballettmeisterin,

Die große alte Dame des Aachener Balletts

Elly Niebuhr-Gellert

* 25. März 1914 Wien; † 18. März 2013 ebd.

geb. Prager-Mandowsky  österreichische Fotografin,

Lebenswerk wurde erst mit 95 Jahren gewürdigt.

Hilde Baumann

* 16. April 1914 Bern; † Anfang November 2001 Le Beausset, Frankreich

Tänzerin, Choreographin, Tanzpädagogin ("Bewegen von innen")

 

Maria Sazarina

* 21. April 1914 Rostow am Don; † 20. Oktober 1959 Hamburg

russische Tänzerin und Schauspielerin; leitete eine Hamburger Tanzschule

 

Lilian Vera Rolfe

* 26. April 1914 Paris; † 5. Februar 1945 Ravensbrück

Agentin der britischen nachrichtendienstlichen Spezialeinheit (SOE);

für den britischen Agentenring „Historian“ in fast täglichem Funkkontakt mit London

 

Lisbeth Sachs

* 12. Mai 1914 Neuenhof; † 13. August 2002 Zürich

Schweizer Architektin; gilt als eine der ersten und prägenden Architektinnen der Schweizer Architekturgeschichte.

 

Gudrun Wassermann-Buschan

* 16. Mai 1914 Reutlingen;  † 2001 Mannheim

Bildende Künstlerin: Kostümkunde, Bühnenausstattung, Malerei und Modezeichnen; stiftete erstmalig den nach ihr benannten Preis für Nachwuchsbühnen- und

Kostümbildnerinnen und -bildner.

Lilli Palmer

* 24. Mai 1914 Posen; † 27. Januar 1986 Los Angeles

Schauspielerin, Autorin und Malerin, Jüdin,

1932 am Hessischen Landestheater Darmstadt, 1933 emigriert, 1954 zurück;

Star des Nachkriegskinos - auch in Frankreich, Großbritannien und den USA.

 

Yvette Troispoux

* 1. Juni 1914 Coulommiers;  † 11. September 2007 Paris

franz. Fotografin: Alltag, Porträt, Landschaften (Paris und Seine)

Margot Becke-Goehring

* 10. Juni 1914 Allenstein, Ostpreußen; † 14. November 2009 Heidelberg Chemikerin und erste Rektorin an einer westdeutschen Hochschule.

 

 

Rosita Serrano

* 10. Juni 1914 Viña del Mar, Chile; † 6. April 1997 Santiago de Chile

chilenische Sängerin und Schauspielerin, große Erfolge in Deutschland in den 1930er und 1940er Jahren. Wegen ihrer glockenhellen Stimme erhielt sie den

Beinamen „Chilenische Nachtigall“

Anna Maria Ortese

* 13. Juni 1914; † 9. März 1998 in Capollo

Italienische Schriftstellerin; verlässt mit 14 die Schule, schlägt sich mit Hilfsarbeiten durch und bringt es als Autodidaktin zu unerhörter sprachlicher Fertigkeit

 

Dr. Ruth Anna Hansen Brown

* 15. Juni 1914 Port Chester, New York; † 2. September 2000 Hawaii

Ballett-Tänzerin, später Studium der Soziologie in Honolulu,

Promotion mit 72 Jahren

Anke Weihs-Roth-Nederhoed

* 30. Juni 1914 Melbourne (Australien); † 27. August 1987 Aberdeen (GB)

Tänzerin, ausgebildet bei Isadora Duncan,

Modell für die Haute Couture und Heilpädagogin, setzte sich für die Camphill-Arbeit in Schottland ein. Ihre Suche galt dem wahren Selbst der Menschen –

ob sie behindert waren oder nicht.

 

Christl Cranz

* 1. Juli 1914 Brüssel; † 28. September 2004 Oberstaufen

deutsche Skirennläuferin. Mit zwölf Gold- und drei Silbermedaillen erfolgreichste

Sportlerin in der Geschichte der Alpinen Skiweltmeisterschaften

Gusti Huber

* 27. Juli 1914 Wiener Neustadt; † 12. Juli 1993 New York

österreichische Theater- und Filmschauspielerin.

Ihr letzter Kinofilm war 1959: Das Tagebuch der Anne Frank

Isolde Ahlgrimm

* 31. Juli 1914 Wien; † 11. Oktober 1995 ebd

österreichische Cembalistin. Sie war die erste, die in den 1930er Jahren sämtliche Mozart-Sonaten auf einem historischen Hammerflügel spielte.

Tove Marika Jansson

* 9. August 1914 Helsinki; † 2001 ebd.

finnische Schriftstellerin, Zeichnerin, Comicautorin, Graphikerin,

Illustratorin und Malerin; die Schöpferin der nilpferdartigen "Mumintrolle"

Maria Keil

* 9. August 1914 Silves; † 10. Juni 2012 Lissabon

Portugiesische Künstlerin, die mehrfach ausgezeichnete „Frau U-Bahn“ arbeitete fast bis zuletzt, unter anderem an der Modernisierung der Lissabonner Metro.

 

Heidi Bertha Auguste Kabel

* 27. August 1914 in Hamburg; † 15. Juni 2010 ebd.

deutsche Volksschauspielerin und Sängerin, 66 Jahre beim Ohnsorg-Theater

 

Lída Baarová

* 7. September 1914 Prag; † 27. Oktober 2000 Salzburg

tschechische Schauspielerin und Geliebte von Joseph Goebbels

Liesel Beckmann

* 28. Oktober 1914 Bonn; † 22. Juli 1965 München

Professorin für Betriebswirtschaftslehre und erste Frau Deutschlands

mit einem eigenen Lehrstuhl für dieses Fach.

Zivia Lubetkin

* 9. November 1914 ByteÅ„ bei SÅ‚onim, Russisches Kaiserreich; † 11. Juli 1978 Kibbuz Lochamej haGeta’ot, Israel

jüdische Widerstandskämpferin im besetzten Polen,

zionistische Funktionärin und Kibbuznik

Marianne Kühn

* 17. November 1914 Köln; † 13. Juni 2005 ebd

deutsche Politikerin und Malerin.

Zwischen 1952 und 1973 Stadträtin in Köln, danach zog sie sich zurück.

 Ab 1979 eigene Galerie mit ständig wechselnden Ausstellungen.

 

Christa Johannsen

* 17. November 1914 in Halberstadt; † 9. April 1981 Magdeburg

deutsche Schriftstellerin. Wichtigstes Werk war der historische Roman Leibniz

 

– wir könnten noch viele Stücke machen…

 

 

 

 

 

 

 

 



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